Fotogramme zu machen fiel mir nie sonderlich schwer. Im Gegensatz zum Fotografen, der mit seiner Kamera auf "Motivsuche" geht - also Dinge sucht, um sie aus der Entfernung abzulichten - liegt mir der direkte Kontak. Das ganze verhält sich wie der Unterschied zwischen einem Scharfschützen und einem Einzelkämpfer: der erste tötet aus sicherer Distanz, der zweite riskiert in direkter Auseinandersetzung alles - Sieg oder Niederlage wird tatsächlich ausgefochten. Im Gegensatz zum Scharfschützen hat er allerdings die Möglichkeit, sich irgendwie mit seinem Gegenüber zu einigen - man verträgt sich einfach schneller, wenn man sich spürt. Letzteres ist mir mit den Dingen gelungen: wir kämpfen, leben weiter und tun uns mitunter weh, ohne uns erst mal umzubringen. (text stament does not comply with the audio stament)
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