
"a pictorial leap": Durch Drehen der Photoplatte werden in Becquerels Experimenten die Strahlen quasi selbst zum Objekt.
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Zum Eingang des einzigen auf Englisch gehaltenen Vortrags führte Kelley Wilder an, daß Photogramm und Photographie eigentlich gar nicht voneinander technisch getrennt werden könnten, da die beiden in sich selbst zu different seien. Sie plädierte vielmehr für einen „all inclusive“ Begriff von Photographie, den sie bezugnehmend auf John Herschel maßgeblich an der Verwendung einer lichtempfindlichen Schicht als einer Art des photochemischen „Tracing“ festmachte.
Zwei verschiedene photochemische Techniken treffen sich nun in Henri Becquerels (1852-1908) Strahlenexperimente mit der Photographie und der „Phosphorographie“. Bei seinen Untersuchungen von phosphoreszierenden, uranhaltigen Materialien mittels photographischer Platten entdeckte er dabei 1896 durch Zufall eine unsichtbare Strahlung. Becquerel benutzte für seine Versuche, die Natur dieser Strahlen zu erforschen, Objekte, indem er z.B. einen Frosch mit Radium bestreute. Ähnelt die bildliche Darstellung in den Ergebnissen der Röntgenästhetik, so findet durch eine modifizierte, experimentelle Anordnung ein piktoraler Sprung statt: Um die unterschiedliche Komposition der Strahlung aus Alpha, Beta und Gammastrahlen zu untersuchen, veränderte er den Versuchsaufbau durch Drehen der Photoplatte derart, daß die Strahlen quasi selbst zum Objekt wurden.
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